Erschienen am 24.07.2010 in der Schwäbischen Zeitung

 
     
 

Bundestagsabgeordneter bei der Firma „Späh“ in Scheer

 
     
     
   
     
 

Thomas Bareiß im Gespräch mit Firmenchef Alfred Späh

 
     
     
 

Bareiß erspäht ein Energie-Wunder

 
     
  SCHEER - Voller Energie erfolgreich wirtschaften -- wie das gelingt, hat die Firma ,,Karl Späh"-Dichtungen in Scheer beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß demonstriert Zukunftsfähigkeit in allen ihrer Dimensionen war das Kernthema.  
     
  Redakteur Tobias Wagner  
     
   
     
 

Unternehmerische Energie und erneuerbare Energie
begegnen dem Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß (3.v.r.) bei seinem Besuch der Firma „Späh" in Scheer auf Schritt und Tritt.

(Foto Tobias Wagner)

 
     
  Der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der CDU von Angesicht zu Angesicht mit einem Wärmetauscher, der Abwärme einer Biogasanlage in produktive Energie für ein heimisches Unternehmen umwandelt - das war ein Bild, das den Pressefotografen beim Besuch des Abgeordneten bei der Firma „Späh" die Finger zucken ließ. Dabei war dieser Moment nur eine Episode in einem Besuchsprogramm, in dem das Thema „Zukunftsfähigkeit" umfassend auf der Tagesordnung stand.  
     
  Die Eckpfeiler dieses Konzepts bei der Unternehmensgruppe „Späh" heißen Standortsicherung und Mitarbeiterbeteiligung nicht nur im finanziellen Bereich, sondern auch wenn es darum geht, gemeinsam umfassende Investitionsvorhaben wie den Ausbau der Produktionsfläche und der Lagerfläche zu schultern. Dass dieses Zukunftsvorhaben namens „Projekt, 2010" durch das Tränental der Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres hindurch musste, hatte niemand geahnt. So präsentierten die Geschäftsführer Alfred und Sandra Späh beim Bareiß-Besuch eine Erfolgsstory, die dem Bundestagsabgeordneten Respekt abnötigte: „Sie zeigen, wie innovativ die Region ist", versicherte Bareiß nach dem Firmenrundgang, bei dem unter anderem die kürzlich erweiterten Produktionsbereiche, das Qualitätsmanagement und das mehr als 1000 verschiedene Grundmaterialien umfassende Hochregallager zur Herstellung von Dichtungen, Stanzteilen, Dreh- und Frästeilen, Gieß- und Formteilen, Sonderteilen und Halbzeugen passiert wurden.  
     
  Wie das Unternehmen, das größter Gewerbesteuerzahler der Gemeinde Scheer ist, sich durch die Wirtschaftskrise der vergangenen zwölf Monate manövrierte, steht beispielhaft für viele Unternehmen in der Region.  
     
  Umsatzknick aufgefangen  
     
  Einen Umsatzknick von 58 auf 42 Millionen Euro fingen Geschäftsleitung und Mitarbeiter gemeinsam auf - letztere unter anderem durch Kurzarbeit und Verzicht auf bisherige finanzielle Anreize. Jetzt allerdings spürt das Unternehmen wieder Aufwind und hofft, innerhalb der kommenden beiden Jahre wieder an alte Umsatzstärken anknüpfen zu können.  
     
  Für die Zukunft gerüstet sieht sich das Unternehmen auch durch die innovative Wärmeversorgung durch eine nur einen Kilometer entfernte Biogasanlage. Sie passt zu dem Konzept, Einsparpotenzial durch erneuerbare Energien zu nützen und dabei gleichzeitig auf Regionalität zu setzen. Ein Ansatz, den auch der Bundestagsabgeordnete unterstützt: „Gerade bei der Wärmegewinnung gibt es noch ungeheures Potenzial", betonte Bareiß.  
     
     
 
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