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Maifest Seite 1

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400 Jahre Reliquienverehrung in der ehemaligen Residenzstadt Scheer

Zu Ehren der Geschwisterheiligen Wunibald, Willibald und Walburga

Als vor 400 Jahren die Reliquien der drei Geschwisterheiligen Wunibald, Willibald und Walburga von der Bischofstadt Eichstätt nach Scheer kamen, ahnte niemand, dass die Verehrung so lange Zeit andauern würde. Wunderheilungen machten Scheer zu einem viel besuchten Wallfahrtsort. Als Schutzpatrone stehen sie im Mittelpunkt jedes Maifestes und die Büsten werden von weltlichen Würdenträgern bei der Reliquienprozession durch die Stadt getragen. Kunstliebhaber kamen bei der Ausstellung der Reliquien und des Kirchenschatzes am Sonntag von 11 18.00 Uhr in der St. Nikolauskirche auf ihre Kosten.

 

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Das Jubiläumsmaifest begann am Freitag, 05. Mai mit einem Festbankett in der Stadthalle. Im Mittelpunkt dieses Festabends stand der Vortrag von Prof.em.Dr.Ernst Reiter über das Leben und Wirken der drei Geschwister-Heiligen. Stadtkapelle und Kirchenchor sorgten für einen passenden musikalischen Rahmen. Zu diesem Festakt waren zahlreiche kirchliche, weltliche und adelige Würdenträger anwesend. Eine ganze Reihe Fürstinnen und Fürsten, Gräfinnen und Grafen aus dem Hause Waldburg waren anwesend.  Die ehemalige Residenzstadt Scheer durfte auch zahlreiche Bürgermeister der ehemaligen Grafschaft Friedberg-Scheer und Repräsentanten der Donaustädte zum Fest willkommen heißen.

Auch zahlreiche Politiker, wie etwa Tanja Gönner, CDU-Umweltministerin in Baden-Württemberg, Thomas Bareiß, MdB, Ernst Behringer, MdL, Dirk Gaerte, Landrat zeigten Präsenz.

Am Sonntag, 07. Mai wurden die Einwohner Scheers um 6.00 Uhr mit dem Abspielen der Tagwache und mit Böllerschüssen auf das Großereignis aufmerksam gemacht. Höhepunkte waren das Feierliche Hochamt mit Weihbischof Thomas-Maria Renz und die Reliquien-Prozession durch die Strassen, der mit Girlanden und Fähnchen geschmückten Innenstadt. Gut besucht war auch die  Ausstellung der Reliquien und des Kirchenschatzes in der St. Nikolauskirche. Der Sonntag endete mit einer Andacht zu Ehren der drei Heiligen. Für das leibliche Wohl und für Unterhaltung wurde ebenfalls gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm die Bewirtung der Festgäste erstmals nicht im Gerätehaus sondern im Festzelt im Hofgarten.

 

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