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Ab dem 01. Januar 2004 gilt
das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung".
Der Informationsabend des CDU-Stadtverband Scheer fand reges
Interesse.
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Die Referentin des Abends: Frau
Gerlinde Kalmbach mit dem
Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Scheer
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Dr. Herbert Stützle, Vorsitzender des CDU
Stadtverbandes Scheer, konnte mehr als 30 Interessierte zu der
Informationsveranstaltung begrüßen.
Dass die Gesundheitsreform die Bürger bewegt, wurde schnell deutlich.
An vielen Punkten entwickelten sich lebhafte Diskussionen. Die
Referentin Gerlinde Kalmbach, AOK Kunden Center-Leiterin in Mengen,
hatte so auch einige Fragen zu beantworten. Neben den Regelungen im
Detail stellte sie Strukturveränderungen, finanzielle Auswirkungen und
die Möglichkeiten von Bonussystemen dar. Dass nicht alle Fragen
geklärt werden konnten, liegt an fehlenden Detailregelungen. So ist
z.B. der Begriff "chronisch krank" noch nicht genau definiert. Diese
und ähnliche Begrifflichkeiten werden zur Zeit noch in einem
Bundesausschuss beraten. Bedeutsam ist das insbesondere bei den
geänderten Zuzahlungsregelungen, die erheblichen Einfluss auf den
persönlichen Geldbeutel haben.
Diskussionen entwickelten sich insbesondere bei den Obergrenzen für
die Zuzahlungen. Hier bietet die AOK als Dienstleister vor Ort ihren
Mitgliedern an, dies zu berechnen und bei Vorliegen der
Voraussetzungen auch sofort den Befreiungsausweis auszustellen.
Weitere Diskussionspunkte waren der neu geregelte Zahnersatz und die
Patientenquittungen. Letztes wurde zumeist positiv bewertet, da für
den Patienten nun mehr Transparenz bei der ärztlichen Leistung
erkennbar wird.
Das Fazit von Dr. Stützle nach der lebhaften Veranstaltung fiel denn
auch positiv aus: "Ich denke, es ist deutlich geworden, dass bei der
Gesundheitsreform noch ein erheblicher Informationsbedarf für die
Bürger besteht. Wir haben hier sicher einen kleinen Beitrag geleistet.
Eine Gefahr für eine Spaltung unserer Gesellschaft in einen Teil der
sich die Gesundheitsversorgung voll leisten kann und in einen Teil der
sich nur eine Grundversorgung leisten kann ist nach meiner Ansicht
noch nicht gebannt. Ich hoffe dass auch andere Institutionen und
Organisationen unserm Beispiel folgen und Informationsveranstaltungen
für die Bevölkerung anbieten."
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