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Fred Arendt wurde 1928 in Ulm geboren.
Seine Ausbildung zum Kunstmaler erfolgte 1947 und 1948 an der "Ulmer
Schule" unter der Leitung von Professor Geyer. Seit 1963 ist er als
freischaffender Künstler tätig. Er bezeichnet sich als Naturalist. Der
Kunstmaler wohnt seit 1973 in Scheer. Das Hauptschaffensgebiet des
Künstlers bezieht sich auf Tier- und Szenengemälde sowie Porträts.
Seit dem Beginn der 80er Jahre beschäftigt er sich zusätzlich mit
zeitkritischen Ereignissen und damit auch dem Thema Mensch und Umwelt.
Bereiche aus der griechischen Mythologie sowie religiöse Gegebenheiten
inspirieren ihn ebenfalls zum künstlerischen Arbeiten.
Fred Arendt war beim Mauerfall, wie die meisten Deutschen auch,
sichtlich berührt. Sein jahrzehntelanger Wunsch ging in Erfüllung.
Dass der Aufstand gegen die Diktatur unblutig endete, war nach des
Künstlers Worten das Verdienst Helmut Kohls und Michael Gorbatschows.
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Durch deren Tatkraft und
Besonnenheit die Revolution im Osten in geordneten Bahnen verlief.
Bewegt vom Thema " Wir sind ein Volk" entschloss er sich spontan, ein
Bild von Kohl und Gorbatschow zu malen. Fernmündlich bat er im
Kanzleramt um Fotos von Kohl und Gorbatschow. Schon am nächsten Tage
waren die Unterlagen im Hause des Künstlers. |
In das Bild formte er seine ganzen
Gedanken und Gefühle zur Wiedervereinigung.
Im Mittelpunkt Helmut Kohl und Michael Gorbatschow mit deren Hände der
Handschlag von Ost und West symbolisiert wird. Im Hintergrund
symbolisch wie die aufgehende Sonne Willi Brandt, der die Ostpolitik
einfädelte und hinter dem Brandenburger Tor die dahinsiechende
Ostindustrie mit den Rauchschwaden, auf denen sich Marx in Luft
auflöst (gut zu sehen in der
Vergrößerung).
Gut zu sehen auch der legendäre Soldat, der während des Mauerbaus über
die Grenze in die Freiheit sprang.
Unterhalb Brandts die Gedächtniskirche als Mahnmal der Zerstörung.
Links oben ein Parabolspiegel als Sinnbild des Weitblicks für die
Zukunft. Darunter die Hambacher Burg, wo deutsche Studenten 1834 die
deutsche Nation begründen wollten. Im Mittelteil die teilweise offene
Mauer, über die sich Menschenmassen von Ost nach West bewegen und
jahrzehntelang getrennte Familien zusammenführte. Darüber eine Brücke,
die von West nach Ost die Gräben überbrückt.. Unten links die Vielfalt
der Wahlplakate, Symbol des freien Deutschlands und das zarte blühende
Bäumchen symbolisch für das neue Deutschland. Unten Mitte: Arbeiter
aus Ost und West mit den Plänen für den Aufbau des wiedervereinigten
Deutschlands. Der Nebel symbolisiert die Ungewissheit über die Zukunft
und den Aufbau Ost. |

Fred Arendt: Wiedervereinigung
100 x 80 cm |
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Weitere Bilder von Fred Arendt in dessen Buch Allegorie
von Benno P. Schlipf
erschienen bei der SV Verlagsdruckerei, 72336 Balingen
und auf dessen
Internetseite |
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