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Karikatur von Roger Schmidt
Ein Gesicht kann noch so regelmäßig sein, seine Züge mögen noch so
harmonisch, seine Bewegungen noch so anmutig wirken, das Gleichgewicht ist
nie vollkommen. Immer wieder entdeckt man darin die Spur eines sich
ankündigenden Ticks, den Schatten einer möglichen Grimasse, irgendeine
besondere Deformation, die das Naturgegebenen verzerren wird. Die Kunst
des Karikaturisten besteht darin, dass er diese kaum wahrnehmbare Bewegung
erfasst und sie allen Augen sichtbar macht, indem er sie überbetont. Er
lässt die Personen, die er zeichnet, die Grimassen schneiden, die sie
schneiden würden, wenn sie ihre schon vorhandene Grimasse jemals zu Ende
schnitten." (Henri Bergson: Das Lachen)
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Das SPD-Wahlmanifest der leeren Versprechen
Wie bereits 1998 und 2002 nimmt es die SPD auch in diesem
Bundestagswahlkampf mit der Wahrheit nicht so genau: Vor der Wahl 1998
ließen die Sozialdemokraten die Wählerinnen und Wähler in dem Glauben,
Deutschland brauche keine grundlegende Rentenreform. Und vor der Wahl 2002
war in der SPD von sozialen Kürzungen im Rahmen der "Agenda 2010" keine
Rede.
Dieses Mal glauben die Sozialdemokraten, die Bürgerinnen und Bürger mit
nicht zu finanzierenden Wahlgeschenken in Höhe von 60 Milliarden Euro für
sich einnehmen zu können. Dazu zählen Elterngeld, gebührenfreie Kita-Plätze,
absetzbare private Handwerkerrechnungen und höhere Leistungen für
Langzeitarbeitslose im Osten.
Anstatt es einmal mit der Wahrheit zu versuchen, unterstützt die SPD
aktiv die Linkspartei, indem sie das Blaue vom Himmel herunter verspricht,
ohne das Haushaltsloch von 50 Milliarden Euro auch nur zu erwähnen.
Die Fakten zum "Wünsch-Dir-was-Programm" der SPD
- Rot-Grün hat den Bürgerinnen und Bürgern sieben Jahre lang leere
Versprechen aufgetischt. „Versprochen – Gebrochen“ gilt inzwischen als
wahres Motto der Kanzlerschaft Gerhard Schröders. Die leeren Versprechen
des Kanzlers und seines Kabinetts haben wir für Sie auf unserer
Wahlkampf-Sonderseite
leere-versprechen.de zusammengestellt.
- Auf unserer Plattform
Wahlfakten.de haben
wir für Sie das SPD-Wahlmanifest und die SPD-Bilanzbroschüre unter die
Lupe genommen. Den einzelnen Aussagen der Sozialdemokraten wurden die
Fakten gegenübergestellt. Dabei herausgekommen ist, dass die SPD am
Prinzip "Versprochen - Gebrochen" unvermindert festhält. Aber bilden Sie
sich Ihr eigenes Urteil.
- Außerdem haben wir in einer
Analyse (PDF, 111 KB) die wichtigsten Forderungen im SPD-Wahlmanifest
auf ihre Stichhaltigkeit hin überprüft Das Resultat: Das SPD-Programm gibt
weder zur Lage in Deutschland Auskunft noch passt es zum Spitzenkandidaten
Gerhard Schröder. Hierzu gibt es auch
Pressestimmen (PDF, 32 KB) und ein
Flugblatt (PDF, 30 KB).
- Gebetsmühlenartig wiederholen SPD und Grüne immer wieder dieselben
Behauptungen (PDF, 137 KB), um die Politik der Union bei den
Wählerinnen und Wählern zu diskreditieren. Wir dokumentieren hier die
gröbsten Unwahrheiten und stellen ihnen die Tatsachen gegenüber.
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