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Wahl 2005

 

Karikatur von Roger Schmidt

Ein Gesicht kann noch so regelmäßig sein, seine Züge mögen noch so harmonisch, seine Bewegungen noch so anmutig wirken, das Gleichgewicht ist nie vollkommen. Immer wieder entdeckt man darin die Spur eines sich ankündigenden Ticks, den Schatten einer möglichen Grimasse, irgendeine besondere Deformation, die das Naturgegebenen verzerren wird. Die Kunst des Karikaturisten besteht darin, dass er diese kaum wahrnehmbare Bewegung erfasst und sie allen Augen sichtbar macht, indem er sie überbetont. Er lässt die Personen, die er zeichnet, die Grimassen schneiden, die sie schneiden würden, wenn sie ihre schon vorhandene Grimasse jemals zu Ende schnitten." (Henri Bergson: Das Lachen)


 

 

Das SPD-Wahlmanifest der leeren Versprechen

Wie bereits 1998 und 2002 nimmt es die SPD auch in diesem Bundestagswahlkampf mit der Wahrheit nicht so genau: Vor der Wahl 1998 ließen die Sozialdemokraten die Wählerinnen und Wähler in dem Glauben, Deutschland brauche keine grundlegende Rentenreform. Und vor der Wahl 2002 war in der SPD von sozialen Kürzungen im Rahmen der "Agenda 2010" keine Rede.

Dieses Mal glauben die Sozialdemokraten, die Bürgerinnen und Bürger mit nicht zu finanzierenden Wahlgeschenken in Höhe von 60 Milliarden Euro für sich einnehmen zu können. Dazu zählen Elterngeld, gebührenfreie Kita-Plätze, absetzbare private Handwerkerrechnungen und höhere Leistungen für Langzeitarbeitslose im Osten.

Anstatt es einmal mit der Wahrheit zu versuchen, unterstützt die SPD aktiv die Linkspartei, indem sie das Blaue vom Himmel herunter verspricht, ohne das Haushaltsloch von 50 Milliarden Euro auch nur zu erwähnen.

Die Fakten zum "Wünsch-Dir-was-Programm" der SPD

  • Rot-Grün hat den Bürgerinnen und Bürgern sieben Jahre lang leere Versprechen aufgetischt. „Versprochen – Gebrochen“ gilt inzwischen als wahres Motto der Kanzlerschaft Gerhard Schröders. Die leeren Versprechen des Kanzlers und seines Kabinetts haben wir für Sie auf unserer Wahlkampf-Sonderseite leere-versprechen.de zusammengestellt.
  • Auf unserer Plattform Wahlfakten.de haben wir für Sie das SPD-Wahlmanifest und die SPD-Bilanzbroschüre unter die Lupe genommen. Den einzelnen Aussagen der Sozialdemokraten wurden die Fakten gegenübergestellt. Dabei herausgekommen ist, dass die SPD am Prinzip "Versprochen - Gebrochen" unvermindert festhält. Aber bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.
  • Außerdem haben wir in einer Analyse (PDF, 111 KB) die wichtigsten Forderungen im SPD-Wahlmanifest auf ihre Stichhaltigkeit hin überprüft Das Resultat: Das SPD-Programm gibt weder zur Lage in Deutschland Auskunft noch passt es zum Spitzenkandidaten Gerhard Schröder. Hierzu gibt es auch Pressestimmen (PDF, 32 KB) und ein Flugblatt (PDF, 30 KB).
  • Gebetsmühlenartig wiederholen SPD und Grüne immer wieder dieselben Behauptungen (PDF, 137 KB), um die Politik der Union bei den Wählerinnen und Wählern zu diskreditieren. Wir dokumentieren hier die gröbsten Unwahrheiten und stellen ihnen die Tatsachen gegenüber.